Entwicklung
erzeugt neue Abläufe und Disziplinen. Zu allen Zeiten konzipierte der Mensch nicht nur Entwicklungen, sondern bemühte sich auch stets um ihre Realisierung. Wenn wir in der Zeit zurückschauen, sehen wir, dass Krishna, Mahavira, Buddha und unzählige weise und gelehrte Denker versuchten, aus ihrer Zeit eine bessere zu machen. Jeder möchte die zunehmende Vervollkommnung des Menschen erleben. Vor einigen Jahren repräsentierten Dafflers ‚Third Wave’ (Dritte Welle) und Kapras ‚Das Tao der Physik’ dieses Bedürfnis. Sie sind Indikatoren dafür, dass etwas Neues gebraucht
wird. Das Konzept des subjektorientierten Menschen Bis heute orientierte sich der Mensch am Objekt. Selbst Einstein verstand den Menschen objektorientiert. Als er einmal gefragt wurde, was er gern als nächstes wäre, antwortete
Einstein: ‚Ich habe in diesem Leben am Objekt gearbeitet, nun wünsche ich mir für das nächste Leben, mehr am Subjekt zu arbeiten und zu versuchen, den, der erkennt, zu erkennen. Bis jetzt habe ich an dem, was erkannt werden kann, gearbeitet, jetzt möchte ich an dem arbeiten, der erkennt.’ Nun sollte der Mensch versuchen, sich am Subjekt zu orientieren. Der Traum vom neuen Menschen Eigentlich gibt es ein universales Bedürfnis nach Fortschritt und Neuem. Mahatma Gandhi entwarf das Modell für einen besseren Menschen. Auch Maharishi Arvind (Sri Aurobindo) sprach von der Entwicklung über den Menschen hinaus, vom ‚Superman’. Ebenso entwickelte die Anuvrat Bewegung eine Vorstellung vom neuen Menschen. Es ist eine faszinierende Idee. ‘Der neue Mensch’ bedeutet die Neustrukturierung des Gehirns. Warum passiert etwas? Hirnspezialisten gehen von drei Schichten des Gehirns aus: - Lymbisches System
- Reptilisches System
- Neokortex System
Von welcher dieser Schichten wird die moderne Gesellschaft beeinflusst? Manchmal kommen uns verblüffende Fragen in den Sinn: Warum hat dieser Mensch Bestechungsgelder angenommen, wo er doch so gebildet ist? Warum hat dieser Mensch Selbstmord begangen, wo er doch als so weise galt? Warum hat dieser Mensch eine Bankbürgschaft gewährt, wo er
doch so vorsichtig ist? Früher wurden derartige Fragen auf besondere Weise beantwortet. Die Jain (vgl. dazu: Jainismus) Acharyas haben unter Hinzuziehung der Sprache des Karmavad folgende Antwort: ‚Diese Dinge geschehen wegen des Moha Karma – das vierte irreführende Karma, bei dessen Vorhandensein die Seele anfällig für Anhaftung, Hass, Leidenschaft, sexuellen Genuss und Falschheit ist.’ Ähnlich antwortete Lord Krishna in der Gita (vgl. dazu: Bhagavadgita), als er gefragt wurde, warum der Mensch unabsichtlich zum Opfer sündhafter Handlungen werde: ‚All diese kriminellen Verirrungen sind die direkte Folge von Kaam (Verlangen, Leidenschaften) und Krodh (Zorn).’ Der Wissenschaftler unserer Tage befasst sich nicht mit Moha, Kaam und Krodh. Er erklärt das Phänomen anders: Der Mensch begeht Unrecht und Unterdrückung, überschreitet seine Grenzen und verbreitet Terror immer dann, wenn er unter dem dominanten Einfluss des Reptilien-Gehirns (Stammhirns) steht. Die Sicht der Hirnforschung Die Hirnforschung zeigt, dass dieser Teil des Gehirns Millionen von Jahren alt ist und sich zuerst bei den Reptilien gebildet hat. Bis heute ist es der Teil des menschlichen Gehirns mit dem extremen Kurzzeitgedächtnis von ca. 20 Sekunden: Das Reptiliengehirn entscheidet in diesen Intervallen immer wieder neu und sorgt für alle unsere Überlebensfunktionen. Moderne
Wissenschaftler teilen keineswegs die Ansicht, dass Mullahs und Pandits den kommunalen Wahnsinn verursachen. Diese dienen nur seinem Zustandekommen als Werkzeuge. Die wahre Ursache für die kommunale Zwietracht liegt in der reptilartigen Hirnschicht. Die religiösen Führer aktivieren sie zweifellos und bringen die Menschen unter ihren beherrschenden Einfluss. Ohne das Reptilengehirn würden Geschehnisse dieser Art nicht stattfinden. Wann wird der neue Mensch geboren werden? Das Konzept vom neuen Menschen bedeutet eine Neustrukturierung des menschlichen Gehirns in der Weise, dass ein anderer Teil des Gehirns den beherrschenden Einfluss ausübt. Der Einfluss des animalischen Gehirns muss zugunsten der letzten Schicht, Neokortex, zurück gedrängt werden. Das würde unserem Leben eine andere Richtung geben und der neue Mensch, der gegen kommunale Zwietracht immun wäre und sich keine unnötige Gewalt erlaubt, wäre geboren. Drei Grundsätze Anuvrat schlägt drei Grundsätze vor: Keine unnötige Gewalt zulassen Keine kommunale Zwietracht säen und keine Unberührbarkeit (Indische Niedrigkaste der Unberührbaren im Kastensystem) praktizieren
Kein Sektierertum und kein Blutvergießen im Namen der Religion Das Befolgen dieser Grundsätze kann zur Geburt des neuen Menschen führen. Er wird es wert sein, auf dieser Erde zu leben, und er wird die Erde zu einem lebenswerten Platz machen. Heutzutage träumt der
Mensch davon, Städte im Weltall zu bauen, wie auch unterirdische Städte zu errichten. Aber derselbe Mensch, der jetzt auf der Erde lebt, wird diese Städte bevölkern. Wie kann man da erwarten, dass Frieden in diesen neuen Städten herrschen wird? Sie wären genauso unausgeglichen wie die Menschen und die ganze Welt. Daher muss sich der Mensch einem Leben auf dieser Erde als würdig erweisen. Das allerdings wird erst
möglich, wenn er sich von Selbstüberschätzung und persönlicher Eitelkeit befreit hat. Wofür Überheblichkeit? In einer der Puranas wird eine Geschichte erwähnt. Ein Ehepaar fühlte einst einen starken inneren Drang zu spiritueller Praxis. Sie machten sich beide zusammen auf die Suche, gingen aber in verschiedene Richtungen. Während ihrer jahrelangen spirituellen Praxis erwarben sie auch gewisse metaphysische Kräfte. Nachdem sie ihr Ziel erreicht hatten, begaben sie sich auf die Rückreise. Auf halber Strecke trafen und
begrüßten sie sich. Der Ehemann bildete sich wegen seiner metaphysischen Kräfte viel ein und wollte nicht an Ort und Stelle darüber sprechen. Er schlug seiner Frau vor, auf dem Wasser zu gehen und dabei zu reden. Die Frau durchschaute seine Einbildung und schlug ihn auf seinem eigenen Gebiet mit dem Vorschlag, während des Fliegens zu reden. Die Lektion wurde verstanden, denn er verfügte nicht über die metaphysische Kraft des Fliegens. Darauf meinte die Frau: ‚Warum sollten wir uns irgendetwas einbilden? Sogar ein kleiner Fisch kann durch das Wasser gleiten, und eine gewöhnliche Biene kann fliegen. Warum versuchen wir nicht mit all unserer Kraft, würdig auf der Erde zu wandeln und die Erde zu einem lebenswerten Ort zu machen?’ Der ‚Gesetz des Dschungels’-Zustand Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, die Erde sei kein besonders lebenswerter Ort und wir seien mehr oder weniger gezwungen hier zu leben. Es gibt zu viele Probleme, als daß die Menschen in Frieden leben könnten. Betrachten wir nur die Millionen von Menschen in den Megastädten, in denen üble Machenschaften wie
Erpressung, Terror, Raub, Vergewaltigung und Kidnapping geschehen. Gesetz und Ordnung scheinen völlig zusammengebrochen zu sein, was zu einem dschungelartigen Zustand geführt hat. Bei dem neuen Menschen wird man besonders auf das Gehirn achten müssen. Unzählige Menschen versuchten sowohl das soziale als auch das ökonomische System zu
ändern. Seit dem zwanzigsten Jahrhundert wurde bis in die Gegenwart hinein die Veränderung beider Systeme versucht. Sind diese Versuche von irgendeinem Erfolg gekrönt? Trotz allem gab es keine Veränderung. Pläne zur Beseitigung von Hunger, Armut und Preistreiberei finden sich weiterhin nur in Wahlkampfmanifesten. Tatsächlich aber wurden die Reichen nur reicher und die Armen noch ärmer. Zwei Wege der Veränderung Die Ursache für das Scheitern können wir nur herausfinden, wenn wir sowohl den spirituellen, als auch den wissenschaftlichen Zusammenhang in Betracht ziehen. Spirituell gesehen liegt die Ursache darin begründet, dass die Gesellschaft nichts unternimmt, um
Wollust, Zorn, Leidenschaft, Überheblichkeit und Gier zu besiegen, sondern im Gegenteil noch dazu aufwiegelt. Wird der Erziehungsprozess zur Bekämpfung der Leidenschaften begonnen, können sowohl das soziale, als auch das ökonomische System verändert werden. Vom wissenschaftlichen Standpunkt aus liegt das Scheitern in der Hyperaktivität des linken Hirnlappens begründet. Es wird nichts zur Aktivierung des rechten
Hirnlappens unternommen. Meiner Auffassung nach sind die beiden genannten Wege zusammen bestens zur Veränderung des Systems geeignet. Der gegenwärtige Zustand entspricht vergleichsweise der ständigen Überprüfung und Verbesserung der Motorleistung des Autos, doch dem Fahrer gegenüber wird völlige Gleichgültigkeit gezeigt. Wir können die
besten und am meisten fortgeschrittenen Flugzeuge, Automotoren und Schiffe produzieren, doch können sie sich ohne einen fähigen Piloten, Fahrer oder Kapitän als Werkzeuge der Katastrophe erweisen. Dort existieren die Probleme, und dort sollten sie aufmerksam beachtet werden. Faktoren der Veränderung Anuvrat behauptet, kein System,
so gut es auch sein mag, kann gute Ergebnisse garantieren, solange das Individuum keine gute Qualitäten aufweist. Haben wir eine gute Verfassung? Mangelt es uns an guter Rechtsprechung? Beides ist fraglos gut, aber von entscheidender Bedeutung sind die Qualitäten der für Anwendung und Durchführung Verantwortlichen. Bleibt die Grundfrage,
wie das oben ausgeführte Problem zu lösen ist. Die Lösung liegt in der Aktivierung der Schichten des Neokortex. Das übersteigt bei weitem die Möglichkeiten politischer Parteien und anderer Institutionen. Zur Einleitung des Wandels gehören die folgenden drei Faktoren: - Bildung
- Medien
- Religiöse Lehrer
Bildung Für die Strukturierung des neuen Gehirns ist die Grundschule sehr wichtig, denn Bildung unterstützt die Entwicklung des kindlichen Gehirns. Im Alter zwischen
fünf und zehn Jahren wird entschieden, welche Schicht des Gehirns effektiver gestaltet werden soll. Wir brauchen uns um die Gymnasial- und Universitätserziehung keine Sorgen zu machen, wenn wir es schaffen, die richtige Grundschule zu planen. Wenn dem Kind und der Entwicklung seines Gehirns bis zum Eintritt in die Sekundarstufe die nötige Aufmerksamkeit gewidmet wird, sollte es möglich sein, das soziale und
ökonomische System zu verändern und Ausbeutung, Verbrechen und Korruption unter Kontrolle zu bringen. Doch die Schwierigkeit liegt auch in der Tatsache, dass die Bildung selbst zu einem großen Problem geworden ist. Solange die Bildung nicht in genügendem Maß beachtet wird, ist es nicht möglich, die institutionellen Veränderungen im sozialen und ökonomischen System auf den Weg zu bringen. Medien Die Medien sind das zweite wichtige Element. Doch auch sie lassen zu wünschen übrig. Vieles von dem, was in Zeitungen, Radioprogrammen und auf Fernsehschirmen erscheint, eignet sich nicht als Beitrag zur Entwicklung der Persönlichkeit und zur Kultivierung des animalischen Gehirns. Die Medien sollten beschließen, keine Öffentlichkeit über Ereignisse herzustellen oder sich keiner Sprache zu bedienen, die das animalische Hirn erregt oder aktiviert. Die Folge einer derartigen Zurückhaltung der Medien könnte eine radikale Verbesserung der gegenwärtigen Situation sein. Religiöse Lehrer Religiöse Lehrer könnten die wichtigste Aufgabe in diesem Zusammenhang übernehmen. Doch selbst sie unternehmen nichts. Sie sind eifrig auf ihren gesicherten Status bedacht, mit dem Ergebnis, dass sie den nötigen Reformen nicht genügend Aufmerksamkeit schenken. Ein von ihnen abzulegendes Gelübde, gute Gewohnheiten in ihren Kindern zu formen, die ihr animalisches
Gehirn außer Betrieb setzen, könnte die Situation entscheidend verändern und verbessern. Doch wie es scheint, sind alle drei zur Transformation der Gesellschaft fähigen Agenturen, Bildung, Medien und religiöse Lehrer, momentan inaktiv. Zielen wir auf das Subtile Die Lösung des Problems wird schwer zu finden sein, solange wir uns nicht von der grobstofflichen der feinstofflichen Welt zuwenden. Viele neue Tatsachen sind erfolgreich entdeckt, wichtige Erfindungen gemacht worden. Das wäre nicht möglicht gewesen, wenn die Wissenschaft sich auf die grobstoffliche Welt beschränkt hätte. Es gab eine Zeit, in der sich auch die Religion mit der feinstofflichen Welt beschäftigte. Eigentlich war es die erklärte Absicht der Religion, sich von der grobstofflichen Welt aus der feinstofflichen zuzuwenden. Aber im Laufe der Zeit wandte sie sich ab und beschränkte sich auf die grobstoffliche Welt. Sie fing an, sich mehr damit zu beschäftigen, was die Augen
sehen können und die Sinne befriedigt und physisch gefällt, nun steckt sie dort fest, außerstande, sich in das Feinstoffliche zu begeben. Die Saat des Johannisbrotbaumes Das folgende Geschehen wird in einer der Upanishaden erwähnt. Der weise Uddalaka bat seinen Sohn Shvetaketu: ‚Geh und bringe eine Frucht vom Banyan-Baum, der gegenüber wächst.’ Shvetaketu tat, wie ihm geheißen. Dann fragte der Weise wieder: ‚Was siehst du darin?’ Shvetaketu antwortete: ‚Nichts.’ Darauf sagte Uddalaka: ‚Was immer dort ist, ist innen. Du hast dein grobes Sehvermögen benutzt. Wenn du das feine benutzt, wirst du sehen, dass ein ganzer Johannesbrotbaum darin enthalten ist.’
Wir weichen dem Feinstofflichen aus, das potentiell Veränderung bringen kann. Wir meiden den Bereich möglicher Veränderung und schweifen ziellos dort umher, wo wir unfähig sind, die Veränderung herbeizuführen. Gesetz versus persönlicher Entschluss Die
Anuvrat-Philosophie konzentriert sich auf das Feinstoffliche. Ein Gelübde drückt nichts anderes als einen festen spirituellen Beschluss aus. Es ist kein Gesetz, denn Gesetz und persönlicher Entschluss sind unterschiedlicher Natur. Das Gesetz gründet sich auf Gehorsam lediglich im Hinblick auf seine Einhaltung. Zur Verhinderung des Gesetzesbruchs beispielsweise kann ständige Nachtwache erforderlich werden.
Bestechungs- und Schweigegelder werden nur unter Ausschluss der Öffentlichkeit akzeptiert, das Gesetz steht nicht im Weg. Es erweist sich erst als Hindernis, wenn jemand zusieht. Ein Gelübde andererseits wird unter den Augen der Öffentlichkeit aufmerksam eingehalten, doch mit erhöhter Wachsamkeit, wenn niemand zusieht. Jemand, der ein
Gelübde ablegt, ist spirituell erwacht und empfindet eine ethische Verantwortung, es noch mehr zu beachten, wenn niemand zusieht. Er wird immer wachsam sein, denn wenn auch scheinbar niemand zusieht, schaut zumindest Gott ihm zu. In diesem Zusammenhang möchte ich Seth Sumer Malji Dugad aus Sardarshahar erwähnen. Er war ein reicher Kaufmann und verfügte über ein großes Zuckerlager, als die Regierung den
Zuckerverbrauch kontrollierte. Er zog es vor, den Tee fortan ohne Zucker zu trinken, anstatt sich an seinem Lager zu schaffen zu machen, obwohl es niemanden gab, der ihn beobachtete. Dies ist ein treffendes Beispiel, wie man ein Gelübde einhalten kann. Entwicklung Sie sollte auf Gelübden und nicht auf Gesetzen gegründet sein.
Ein Gelübde berührt unsere subtile intellektuelle Bewusstheit, während das Gesetz ihren grobstofflichen Gegenpart betrifft. Eigentlich zollten wir den Gesetzen größeren Respekt als den Gelübden. Wenn beide respektiert werden, können sie zusammen die Gegebenheiten verändern. Doch damit dies geschehen kann, müssen wir zuerst unsere Vorstellung von
Entwicklung ändern. Was zur Zeit als Entwicklung gilt, betrifft den groben Charakter. Diejenigen Länder und Individuen werden als entwickelt bezeichnet, die über unbegrenzte Mengen von Konsumartikeln wie palastartige Häuser, luxuriöse Autos, Radio- und Fernsehanlagen verfügen. Wir betrachten ein entwickeltes Gehirn nicht als nötige Voraussetzung für Entwicklung. Jeder weiß, dass Korruption trotz materiellen und ökonomischen Wohlstands unbesiegt weiter gedeiht. Es ist allgemein bekannt, wie sich Präsidenten und Premierminister wegen Korruption zu verantworten hatten und manche von ihnen sogar im Gefängnis saßen. Die einzige Wahl Es
ist nur natürlich zu fragen, warum all diese Verirrungen stattfinden trotz beispielloser intellektueller Entwicklung. Die Antwort lautet, dass wir jede Mühe auf uns genommen haben, die entsprechenden Bereiche zu aktivieren. In diesem Zusammenhang ist das Beharren Anuvrats zu sehen, vom Groben zum Feinen, von den Gesetzen zu den Gelübden und zur Entwicklung der menschlichen Schichten des Gehirns überzugehen, indem
die animalischen Schichten außer Gefecht gesetzt werden, was gleichbedeutend mit der Geburt des neuen Menschen ist. Ist der neue Mensch erst einmal geboren, werden auch eine neue Gesellschaft und ein neues Zeitalter entstehen. Diese Aufgabe ist keineswegs leicht, aber ich denke, dass es keinen anderen Weg zur Erreichung des Ziels gibt.
Der Traum der Anuvrat-Bewegung kann wahr und der neue Mensch geboren werden, wenn wir uns auf die Zähmung der Begierden konzentrieren und durch aktives Bemühen, Bildung und Training das animalische Hirn ausschalten. top
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