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Wege durch die Zeit ins 21. Jahrhundert


 
Acharya Mahapragya: Anuvrat

Training in Gewaltlosigkeit: Eine universale Dimension

Übersetzung: Carla Geerdes
Redaktion: Carla und Christian Geerdes

 

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Gewaltlosigkeit und Introspektion hängen miteinander zusammen, wie auch Gewalt und Außenorientierung. Konzentriert sich ein Mensch hauptsächlich auf materielle Objekte und auf andere Menschen anstatt auf sich selbst, wird er mit ziemlicher Sicherheit gewalttätig. Sobald er anfängt, nach innen zu gehen und sich selbst zu sehen, hält er sich zunehmend von Gewalt fern und nähert sich immer mehr der Gewaltlosigkeit.

Der Grundsatz der Gewaltlosigkeit (Ahimsa) mitsamt seiner Anwendung wurden vor Tausenden von Jahren entwickelt. Mahatma Gandhi praktizierte ihn und gab der Welt ein brillantes Beispiel. Die Sensibilität für Gewaltlosigkeit nahm im Laufe der letzten zwei oder drei Dekaden wegen des außerordentlichen Anwachsens der Gewalt zu.

Eine beachtenswerte Frage

Die Menschen kennen die ungeheure Anzahl von Toten, die während der zwei Weltkriege ihr Leben lassen mussten. Aber nur sehr wenige Menschen wissen, dass nach dem Zweiten Weltkrieg das Ausmaß des Tötens größer ist als es in den beiden Weltkriegen zusammen war.

Die in Somalia und Ruanda erfolgten Massenmassaker jagen einem Schauer über den Rücken. Unschuldige Menschen, Männer, Frauen und Kinder wurden millionenfache  Beute des Machtkampfes zwischen zwei Stammgemeinschaften. Was führen diese kleinen Länder im Schilde? Warum sind sie so unbarmherzig in Massenmorde diesen Ausmaßes verwickelt? Es scheint keine Lösung in Sicht zu sein. Selbst die Großmächte und die Vereinten Nationen wären gern dazu in der Lage, sie zu aufzuhalten.

Wenn es Konflikte zwischen zwei Ländern gibt, verlieren Großmächte wie Amerika und England keine Zeit und vermitteln zwischen ihnen.

Andererseits wird das Leben der Menschen in Afrika so gering bewertet, dass sich niemand über die Massaker dort aufregt. Versuche zur Regelung von Konflikten werden nur in Ländern mit einem höheren Marktwert wegen der Herstellung mineralischer und landwirtschaftlicher Produkte unternommen. Niemand sorgt sich um die in jeder Hinsicht zurückgebliebenen Länder mit einem geringeren Marktwert.

All diese Faktoren haben die Menschen zum Nachdenken über die Frage gebracht, wann und wo die zunehmende Gewalt in der Welt wohl aufhören wird. In diesem Zusammenhang erlangt Gewaltlosigkeit größere Relevanz. Jeder fühlt, dass allein darin die Antwort auf die vorherrschende Gewalt liegt, denn wenn die Gewalt nicht eingedämmt wird, nähert sich die Menschheit langsam ihrem Untergang. Deshalb ist es so wichtig, dass Gewaltlosigkeit entwickelt wird. Aber wie?

Drei Faktoren

Der verehrte Gurudev Tulsi sagte, dass bloßes Diskutieren über Gewaltlosigkeit nicht ausreicht. Sie sollte mithilfe dreier Faktoren unterstützt werden:

  • Forschung
  • Ausbildung
  • Anwendung

Beschränkt man sich auf die theoretischen Grundsätze der Gewaltlosigkeit, kann Gewaltlosigkeit nicht gefördert werden. Auch in der Wissenschaft können ohne Forschung, Ausbildung und Experimente keine Ergebnisse erzielt werden.

Ausbildung

Anuvrat ist ein Verhaltenskodex für Gewaltlosigkeit und hat auch eine Ausbildungsmethode zur Gewaltlosigkeit entwickelt.

Wer den Verhaltenskodex von Anuvrat kennt und akzeptiert, kommt bald zu dem Entschluss: ‚Ich bin nicht mehr dazu bereit, ein unschuldiges Wesen töten’.

Doch das reicht nicht. Im Hinblick auf eine Ausbildung zur Gewaltlosigkeit ist das nur ein Teilbereich. Der Entschluss wird bestärkt, wenn er mit Selbst-Kontemplation unterstützt wird. Er muss Woche für Woche wiederholt werden, zwei, sogar vier Wochen, eigentlich solange, bis er zur ständigen, verinnerlichten Gewohnheit wird. Ist das einmal der Fall, muss er nicht weiter wiederholt werden.

Erziehung und Ausbildung sind verschieden

Wir interessieren uns für die Ausformung dauerhafter Gewohnheiten. Unterricht und Ausbildung sind zwei verschiedene Dinge. Ersteres erfordert das Lernen der Lektionen und das Verstehen ihrer Bedeutung.

Aber wenn es um Ausbildung geht, reichen Worte allein nicht zur Erreichung des Ziels. Sie sind so etwas wie eine Einführung, aber sie werden kein Bestandteil unseres Verhaltens, solange sich ihre Bedeutung nicht vollständig erschlossen hat und zu einem Bestandteil unseres Wesens geworden ist.

Das entspricht in gewisser Hinsicht unserer Nahrung, die dem Körper Nährstoffe zuführt, sie aber nicht selbst in Blut oder Muskeln vor ihrer vollständigen Assimilation umwandelt. Der Höhepunkt der Ausbildung ist die Formation dauerhafter und unumkehrbarer Gewohnheiten. Mit dieser Aufgabe ist die Arbeit der Ausbildung getan. 

Illustrationen aus dem Anuvrat-Verhaltenskodex

Eines der Gelübde des Kodex lautet: ‚Ich werde mich für den Umweltschutz einsetzen.’ Wenn wir das lesen, es in seiner Bedeutung verstehen und wissen, was die Verschmutzung der Umwelt ausmacht und daher die richtige Überzeugung annehmen, bereiten wir den Boden für die Saat vor.

Die Praxis der Selbstkontemplation ist der zweite wichtige Schritt. Das Gelübde muss neunmal ausgesprochen werden, gefolgt von neun stummen Wiederholungen mit Bewegungen der Lippen, denen weitere neun Verbalisierungen im Geiste folgen, die in der Verankerung des Gelübdes als untrennbarem Bestandteil unseres Bewusstseins gipfeln.

Später sollte es in der Entspannungshaltung wiederholt werden, die zuerst mit Meditation und dann mit intensiver und anhaltender Visualisierung einer gewünschten Farbe in Verbindung mit dem dazugehörigen psychischen Zentrum unterstützt wird.

Das ist nicht innerhalb eines Tages zu erreichen. Es sollte Tag um Tag durchgegangen werden, bis man überzeugt ist, dass der Entschluss ein dauerhafter und unumkehrbarer Bestandteil des eigenen Seins geworden ist. Es bleibt jedem selbst überlassen zu entscheiden, wann die Vollendung erreicht ist.

Entschluss und Verwirklichung

Ich zögere nicht zuzugeben, dass die Ausbildungsmethode weder von Laien noch von sadhus befolgt wird. Ein Entschluss bleibt nur ein Entschluss, wenn er nicht ausgeführt und danach gehandelt wird. Je nachdrücklicher er praktiziert wird, desto leichter kann der Entschluss verwirklicht werden.

Nahrung und Gewalt

Die erste Komponente einer Ausbildung in Gewaltlosigkeit ist das Essen. Es gibt einen engen Zusammenhang zwischen Essen und Gewalt.

Die Natur des Essens spielt eine grosse Rolle. Ist es satvik (gut und rein) oder tamasik (die Leidenschaften erweckend). Fleisch und Alkohol fördern Gewalt. Wenn wir historisch zurückblicken, sehen wir, dass denjenigen, welche mit der Aufgabe des Kriegführens betraut waren (in Indien die Kshatryas), der öffentliche Genuss von Fleisch und Alkohol gestattet war.

Brahmanen, Vaishyas und Shudras hatten diese Wahl nicht. Kriege verlangen Grausamkeit und Mangel an Einfühlungsvermögen und Mitgefühl, sonst wäre Gewalt nicht möglich.

Menschen bedienten sich oft zahlreicher Kriegslisten, die Grausamkeiten und auch Gefühllosigkeiten zu ihrer Unterhaltung boten.

In einigen arabischen Ländern werden Rennkamelen kleine Kinder auf den Rücken gebunden, die immer heftiger zu schnellerem Laufen angespornt werden, wobei die Kinder weinen und schreien und beinahe vor Angst sterben, während sich die Zuschauer an dem Spaß vergnügen. Gibt es Gefühlloseres?

Beispiel Rom

Das römische Reich war einst sehr mächtig. Dort mussten die Menschen gewalttätige und blutige Konflikte in Folge erfahren und verloren ihre Sensitivität, was dazu führte, dass sie sich nicht mehr für traditionelle Tötungsarten interessierten.

Als Ergebnis verlegten sie sich auf immer neue Methoden, mit denen Menschen zu Tode gequält wurden. Je gewalttätiger der Tod, desto mehr Freude bereitete er ihnen. Zur Unterhaltung der Zuschauer wurden spezielle Folterzellen gebaut.

Kein Wunder, dass dies zum endgültigen Untergang des römischen Reiches führte. Denn einmal ausgelöste Gewalt kennt keine Unterschiede. Ein solches Stadium wurde durch das Töten der eigenen Verwandten erreicht.

Das gegenseitige Töten brachte den endgültigen Untergang des Reiches.

Amerika

Die Zeitungen berichten immer noch darüber, wie amerikanische Soldaten desensibilisiert werden. In Vietnam, Irak, Somalia und anderswo mussten sie ihre Fähigkeit zum Töten und zur Zerstörung unter Beweis stellen. Sie haben sich so sehr daran gewöhnt, dass sie der Gedanke an Gewalt nicht mehr beunruhigt.

Familienfehden führen leicht zu sinnloser Gewalt. Kleine Jungen und Mädchen tragen Vernichtungswaffen wie Pistolen mit sich und erfreuen sich an Gewalttaten.

Versuche, kultivierte Gewohnheiten bleibend zu formen

Die Entwicklung von Sensitivität ist für eine Zunahme der Gewaltlosigkeit unerlässlich, und um das zu erreichen, wird man die Methode der Selbst-Kontemplation anwenden müssen. Wahrscheinlich wurden bisher keine besseren Methoden als ‚Behandele alle Wesen wie dich selbst’ (‚was Du nicht willst, dass man Dir tu – das füg auch keinem Anderen zu’) und ‚Messe alle Seelen mit dem Mass deiner eigenen Seele’ zur Erreichung dieses Ziels entwickelt.

Verinnerlichen Sie diese Betrachtungsweisen. Nicht wenige Menschen, die es versucht haben, berichteten von einem völligen Wandel in ihren Auffassungen.

Das Gebot der Stunde für den Wandel der Auffassungen ist die Praxis der Selbst-Kontemplation mit der Wiederholung einer wahrhaften Aussage.

Jeder kennt die Festigkeit eines Felsens, aber wiederholte Reibung mit einem Seil kerbt ihn ein. Ein wichtiges Element in der Ausbildung ist die Wiederholung der Aktivität in der Praxis. Es ist ein eindrucksvoller Versuch, dauerhaft kultivierte Gewohnheiten zu formen.

Gewaltlosigkeit und der Körper

Gesundheit ist eine andere Komponente in der Ausbildung zur Gewaltlosigkeit. Wir messen dem Wort ‚Gesundheit’ eine eingeschränkte Bedeutung zu, nämlich ‚guter körperlicher Zustand, frei von jeglicher Funktionsstörung’. Das ist kein vollständiges Verständnis.

Aber selbst wenn wir die mentale und emotionale Dimension von Gesundheit auslassen, hat auch die physische Gesundheit selbst einen tiefgehenden Bezug zu Gewalt und Gewaltlosigkeit.

Heutzutage ist das ein bedeutender Zweig der wissenschaftlichen Forschung. Fehlfunktion der Leber verursacht üble Gedanken und Gefühle. Bereits ein geringer Anteil von Glukose im Blut weckt den Tötungsinstinkt, Selbstmord eingeschlossen. Der Instinkt zur Gewalt wird durch ein Ungleichgewicht im Nervensystem oder in den Sekreten der endokrinen Drüsen aktiviert.

Tests sind unerlässlich

Die Menschen kümmern sich um ihre Körper, um sie gesund und beschwerdefrei zu erhalten, was keine schlechte Sache ist. Dennoch ist es genauso notwendig, aufmerksam dafür zu sein, wie die wichtigsten Organe auf den Geist und die Veranlagungen der Menschen einwirken.

Die moderne medizinische Wissenschaft verlangt von den Menschen, sich Tests zu unterziehen, doch die Menschen unterziehen sich selten Funktionstests der zahlreichen endokrinen Drüsen wie Schilddrüse, Hypophyse und Nebenniere. Diese Tests sind für die Verhinderung von Gewalt unerlässlich.

Napoleon verlor die Schlacht von Waterloo. Die Menschen wunderten sich, wie ein so hervorragender Krieger mit dem Traum von der Weltherrschaft geschlagen werden konnte. Eine Untersuchung seines Gehirn offenbarte, dass seine Hypophyse nicht mehr funktionierte, als er sich für die Schlacht von Waterloo entschied, was ihn daran hinderte, die richtige Entscheidung zu treffen.

Bedeutung der Ausbildung in Gewaltlosigkeit

Ausbildung zur richtigen Ernährung und Gesundheitspflege sind sehr wichtig. Eine universale Aufmerksamkeit erregende Methode zur Verinnerlichung von Gewaltlosigkeit könnte sicher gefunden werden, wenn die Wissenschaftler nur daran interessiert wären.

Seit der Vorstellung des Konzepts zur Ausbildung in Gewaltlosigkeit fanden zwei Konferenzen zu dem Thema statt, die weltweit Aufmerksamkeit erregten. Wir haben viele Briefe mit Anfragen erhalten.

Gewöhnlich denken die Menschen, dass es bedeutet, Friedensfreiwillige zu einem Konfliktherd zu senden und ihn durch gegenseitige Verhandlungen und den Rat einer dritten Partei beizulegen. Dies mag ein Aspekt der Wahrnehmung des Problems sein, doch kann das nicht als umfassende Ausbildungsmethode zur Gewaltlosigkeit angesehen werden.

Wir haben die Schwerpunkte der Diskussion über Gewaltlosigkeit auf die Bereiche Krieg und Frieden beschränkt. Aber eigentlich durchdringt es die gesamte Lebensweise. Jeder kennt Momente der Gewalt und der Gewaltlosigkeit. Gehen wir der Sache auf den Grund. Der Traum vom Aufbau einer gewaltfreien Gesellschaft kann wahr werden, wenn wir mit dem Ausbildungsprogramm zur Gewaltlosigkeit beginnen in Form von dreigliedriger Ausbildung:

  • Befolgung einer geeigneten Diät
  • Grundsätze gesunder Lebensweise
  • emotionale Ausgeglichenheit

Die moderne Sprache des Friedens

Die UNO wurde zur Erhaltung des Weltfriedens gebildet. Nun brechen Kriege nicht plötzlich aus. Im Allgemeinen wird durch Diskussionen und Beratungen Dampf abgelassen und die UNO hilft dabei, den augenblicklichen Kriegsinstinkt abzutöten.

Zu niemandes Überraschung definieren Verteidigungsexperten Frieden als Übergangsperiode zwischen zwei Kriegen.

Ein weiterer Grund für eine schwindende Bereitschaft zur Kriegsführung stellen die beinahe verbotenen Kosten für moderne Waffen dar und auch das tatsächliche Gleichgewicht der Kräfte zwischen den kriegsbereiten Nationen. Aber man würde Frieden und Sicherheit nicht durch verstärkten Einsatz von Waffen zu vergrößern suchen, wären die Pinzipien der Erziehung zur Gewaltlosigkeit auf breitere Zustimmung gestoßen.

Kontrolle der Waffenproduktion notwendig

Ein Aspekt in der Ausbildung zur Gewaltlosigkeit ist die Kontrolle der Waffenproduktion. Waffenhändler wie Amerika bestimmen heutzutage das Geschehen. Die Suche nach Käufern ist mittlerweile zum brennenden Problem der exzessiv betriebenen Waffenproduktion geworden.

Die waffenproduzierenden Staaten halten daher nach kriegsanfälligen Regionen Ausschau, wo die überschüssigen Waffen abgesetzt werden können. Ein Aspekt der Ausbildung in Gewaltlosigkeit sollte auch das Ausschalten der Waffenindustrie sein.

Ein vorausschauendes Gelübde

Lord Mahavira legte das folgende Gelübde für seine Anhänger fest: ‚Ich werde weder Waffen herstellen, noch mit deren Bestandteilen handeln.’

Die heutigen Waffensysteme werden modular aufgebaut, der Rumpf eines Flugzeuges kann in dem einen Land gebaut werden, während der Motor von irgendwo anders her stammt und dann eingebaut wird, oder der Rumpf des einheimischen Panzers wird mit importierten Motoren, Raketen und Gewehren ausgestattet. Was für ein vorausschauendes Gelübde für die Ausbildung in Gewaltlosigkeit!

Wechsel der Lebensart

Ein anderer Grundsatz für die Ausbildung in Gewaltlosigkeit ist der Wechsel des Lebensstils. Solange dieser nicht stattfindet, kann die Ausbildung nicht vollendet werden. Eine unzuträgliche Lebensart fordert das Scheitern heraus.

Einmal war Kuber, der Gott des Wohlstandes, mit einem Anhänger und später auch mit seiner Heimatregion hochzufrieden. Während er ihm die Fülle seiner unermesslichen Schätze zeigte, sprach er zu seinem Anhänger: ‚Du hast mich hoch verehrt. Ich bin mit dir sehr zufrieden. Du darfst dir von meinen Schätzen nehmen soviel du willst.’ Der Anhänger war einfach verblüfft. Jedes folgende Juwel übertraf das vorige an Glanz und Kostbarkeit. Er konnte sich nicht entscheiden, welches er mitnehmen wollte, und vertrödelte über eine Stunde mit seiner Verwirrung. Inzwischen war der Wächter des Schatzes gekommen und befahl ihm zu gehen, denn die Zeit sei abgelaufen. Der Anhänger protestierte: ‚Du hast mich hinausbefördert, obwohl ich mir noch kein Stück zum Mitnehmen aussuchen konnte.’ Der Wächter entgegnete: ‚Du bist genauso dumm wie all die anderen, welche zur einen Tür hereinkamen und mit leeren Händen zur anderen hinausgingen.’

Diese Anekdote enthält eine Lektion. Wir kommen zwar in Kubers Schatzhaus hinein, doch können wir ohne eine Änderung unseres Lebensstils nichts daraus mitnehmen.

All diese Ausbildungsmethoden sollten für die Gewaltlosigkeit genutzt werden.

In der Geschichte der Gewaltlosigkeit wird ein neuer Tag anbrechen, wenn wir die genannten Grundsätze zum integralen Bestandteil unseres Wesens machen, nicht über das Thema erhaben sind und über blosse Diskussion und theoretische Beschäftigung hinausgehen, denn es wird erst dann kein verbaler Artefakt mehr sein, sondern dauerhafter und unumkehrbarer Bestandteil unseres Charakters.

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