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Wege durch die Zeit ins 21. Jahrhundert


Der Beitrag des Heiligen Jnaneshvaras zu Religion und Philosophie

Prof. Balasaheb Bharade
Präsident, Maharashtra Smarak Nidhi, Gandhi Bhuvan, Pune

 
Übersetzung: Dr. Katerina Wolf
Redaktion: Carla Geerdes

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Das Wort Philosophie verfügt über einen weiten Assoziationsbereich. In der westlichen Welt assoziierte man früher mit diesem Begriff unterschiedliche Konzepte. So zum Beispiel Selbstbewußtsein, Ethik, Psychologie und Formen der Staatsregierung. In den Ländern des Orients, etwa in Indien, deckte das Konzept der Religion alle Aspekte des Lebens ab. Die Philosophie war ein fester Bestandteil dieses Konzeptes, welches sich im wesentlichen auf die Erforschung spiritueller Phänomene konzentrierte.

So wie wir heute den Begriff Religion verwenden, schließt er alle umfassenden Aspekte des menschlichen Lebens ein. Diese Auffassung ist jedoch nicht korrekt. Im Westen wird eine Unterscheidung zwischen Philosophie und Religion getroffen. Darüber hinaus werden auch die Gebiete getrennt dargestellt, die diese Disziplinen abdecken. Um es kurz zu fassen, es ergibt sich hier die Notwendigkeit, Übereinstimmungen und Unterschiede hinsichtlich der Bedeutung des Begriffes Philosophie im indischen und im globalen Kontext zu analysieren.

Philosophie ist die Suche nach der höchsten Wahrheit, die dieser Schöpfung zugrunde liegt. Die Suche nach dieser höchsten Wahrheit ist das Hauptanliegen der Philosophie, so zum Beispiel die Fragen:

  • Was ist das Wesen unseres Lebens
  • Worin besteht die höchste Erfüllung in unserem Leben
  • Welcher Zusammenhang besteht zwischen individuellem und universellem Leben
  • Welche Wechselwirkung besteht zwischen Materie und Universum
  • Welcher Weg führt aus dem Konflikt zwischen Glück und Unglück hinaus zu Frieden und Fortschritt
  • Welches Mysterium verbirgt sich hinter der Entstehung und Entwicklung des Universums und wie läßt sich die wechselseitige Abhängigkeit zwischen Leben, Universum und der höchsten universellen Autorität analysieren
  • Wie kann der Mensch von der Last des Lebens und des Todes befreit werden, die ihm Kummer und Rastlosigkeit bereitet
  • Wie kann das Leben eines Menschen und das der Gemeinschaft gleichermaßen glücklich und erfüllt gestaltet werden etc.

Philosophie deckt Gegenstände ab, die das Leben und die Kultur des Menschen sublimieren. Im wesentlichen kann man sagen, daß wir auf der Suche nach der höchsten Wahrheit in dieser Schöpfung erst eins werden müssen mit ihr - und dies ist dann im wahrsten Sinne die Philosophie des Lebens.

 

Westliche und indische Perspektive

 

Das Bedürfnis nach Wissen ist ein wesentliches Merkmal des Menschen, Neugierde gehört zu seinen Instinkten. Ein neugieriger Mensch hinterfragt jedes Phänomen - warum, wie, was und wann. Solche Fragen regen ihn an, er betrachtet sein eigenes und das ihn umgebende Leben. Zweifel und Fragen nach seiner Geburt und seinem Ende zum Beispiel, nach der Entstehung des Universums und nach irgendeiner spezifischen Bedeutung dieser gewaltigen Schöpfung beschäftigen seinen Geist unentwegt. Er versucht, seine Fragen mit Logik, Imagination und dem potentiellen Genius in ihm oder durch persönliche Erfahrungen zu beantworten. In diesem Prozeß ist die Entstehung der Philosophie zu sehen. Sein Wunsch ist es, zu leben und nicht zu sterben, und er ist sich dessen bewußt, daß er sterben muß. Daß er sterben muß, das ist die Realität, der Gedanke, daß er nicht sterben sollte, liegt in seinem Geist begründet. Aus dieser Dualität heraus entsteht Philosophie.

Ähnlich führt ihn die Auseinandersetzung mit seiner Beziehung zum Universum zur Entstehung philosophischer Gedanken. Kurz gesagt, es läßt sich behaupten, daß philosophische Überlegungen der natürlichen Neugierde des Menschen und den daraus resultierenden Fragen entspringen: Wer bin ich, was ist meine Bestimmung, in welcher Beziehung stehe ich zum Universum, in dem ich lebe und wie sieht die Zukunft aus. Alle Religionen stimmen darin überein, daß es ein menschliches Bestreben und eine Art göttlicher Kraft gibt, die Neugierde des Menschen zu stillen. Alle Religionen sind auf den fünf folgenden koordinierenden Prinzipien begründet:

  • Sterblichkeit des Körpers
  • Kontinuität des Selbst
  • intensives Bedürfnis nach innerem Frieden
  • ethische Normen für die Selbsterkenntnis
  • soziale Bruderschaft

Der Ursprung der Philosophie liegt in diesem religiösen Denken.

Dennoch, im Westen ist dieses religiöse Denken glaubens- und nicht philosophieorientiert. Das ist auch der Grund, warum in solchen Ländern Philosophie und Religion zwei verschiedene Disziplinen verkörpern. In der Regel bildet der Glaube die Basis der Religion, wohingegen der Philosophie der Intellekt zugrunde liegt. Auf dieser Prämisse beruht der kulturelle Prozeß in der westlichen Welt. Bislang ist hier kein Versuch unternommen worden, Religion auf der Grundlage von Philosophie zusehen. Das Ergebnis ist, daß religiöse Praxis und religiöses Wissen sich im Westen am Glauben orientieren und philosophisches Denken sich am Intellekt ausrichtet.

Solange Glaube und Intellekt nicht zusammenkommen, können die Neugier des Menschen und sein Bedürfnis nach Befreiung nicht befriedigt, das Leben in einem System nicht geführt werden. Religion und Philosophie sind einseitig orientiert, solange Religion nur auf Gefühl und Philosophie nur auf Argumenten basiert, und das eigentliche Ziel des Lebens wird nicht erfüllt. Das förmlich in einem Tempel dargebotene Gebet ist nicht dharma, genauso wenig wie eine förmliche philosophische Darlegung aus einem Buch oder vor einer Versammlung von Gelehrten noch keine richtige Philosophie ist.

Wenn philosophische Gedanken, die den Intellekt ansprechen, und religiöser Glaube, der den Geist anspricht, auf Dauer miteinander verbunden werden, wird das menschliche Leben sublimiert, und genau hier liegt die Bestimmung von Religion und Philosophie. Um es noch einmal zusammenzufassen: Da im Westen religiöse und philosophische Gedanken zwei verschiedene Einheiten bilden, findet kein Zusammentreffen zwischen dem devotionalen Weg wie er sich in der Tempelverehrung äußert und dem philosophischen Weg des Wissens statt. Aus diesem Grunde kann der Mensch seinen Weg nicht freudig und genußvoll beschreiten. Ein weiteres bedeutendes Kriterium im Hinblick auf die Philosophie des Abendlandes ist die Tatsache, daß Philosophie durch ihre logische Ausrichtung auf eine intellektuelle Übung reduziert wird. Sie ist kein Lebensritus. Es ist nicht meine Absicht, die Philosophie des Westens abzuwerten oder zu unterschätzen. Es steht außer Zweifel, daß viele westliche Denker wesentlich zum Verständnis des Schöpfungsmysteriums beigetragen haben und daß ihnen zahlreiche neue Visionen und Einsichten zu verdanken sind. Dennoch muß man sagen, daß das hier erlangte Glück nur kurzweilig ist und kein fortdauerndes glückliches Leben bewirken kann.

In der indischen Philosophie hat die spirituelle Vision Vorrang vor intellektuellen Darlegungen, während in der Philosophie westlicher Tradition Auffassungen und Schlußfolgerungen mehr Bedeutung beigemessen werden. Diese beiden Kriterien werden als die zwei Parameter des Wissens angesehen, in der indischen Denktradition kommt noch ein weiteres hinzu - Anubhuti. Der Intellekt kann diese drei Begrenzungen nicht überschreiten. Zeit, Raum und Resultate, die Fragen nach dem Ursprung des Universums, nach Zusammenhängen zwischen Materie und Geist sowie nach dem Sinn und der Perspektive des Lebens und des Universums liegen außerhalb dieser drei Parameter, der intellektuelle Prozeß stößt hier an seine Grenzen.

Um es noch einmal zusammenzufassen: die indische Philosophie hat der Welt durch ihre Koordination zwischen Erfahrung, Schlußfolgerungen und Anubhuti ein einheitliches Bild der Realität präsentiert. Das ist auch der Hauptgrund dafür, daß die indische Philosophie nicht zu einem gelegentlichen und förmlichen intellektuellen Glück, sondern vielmehr zu einer dauerhaften Befriedigung im Leben führt und den rationalen, friedenssuchenden Menschen sehr anspricht. Philosophie ist einseitig, wenn sie nicht in der Lage ist, alle Bereiche des Lebens zu durchdringen.

Ein guter Sänger kann dem Zuhörer kraft seiner Musik ein wunderbares Gefühl vermitteln. Unabhängig davon, ob der Sänger virtuos ist oder nicht, können sowohl er als auch die Zuhörer von seiner Darbietung profitieren. Was ist jedoch, wenn die Musik vorbei ist? Es bleibt keine Spur von Glück übrig. Das gleiche trifft auf Intellekt und Logik basierende Philosophie zu. Sie enthüllt nur intellektuelle Tricks und vermittelt keine Einsichten in Wege, die zu Erlösung oder Befreiung aus dem Kreislauf von Leben und Tod führen.

Die philosophische Sichtweise Indiens hat die Welt davon überzeugt, daß statt einer logikorientierten Herangehensweise einzig der Zusammenfluß von Geist, Intellekt und Seele der Menschheit dauerhaftes Glück und Frieden bringen kann, weil er das Leben durch seine Darshana-Philosophie reinigt. Darüber gibt es keinen Zweifel. Die indische Philosophie deckt nicht nur alle Aspekte des menschlichen Lebens wie etwa Metaphysik, Wissen, Hingabe und Ethik ab, sondern präsentiert der Welt zudem auf der Basis von Erfahrung, Schlußfolgerung und Anubhuti ein ausgeglichenes Bild der Befreiung aus dem Kreislauf von Leben und Tod.

Ein wesentlicher Punkt ist, daß jede Form von Wahrheit, die ein Weiser (rishi) durch seine Erfahrung erlebt, von Bedeutung ist. Obwohl es hier die unterschiedlichsten Überzeugungen gibt, bietet die indische Kultur Platz für alle. Wesentliche Merkmale der indischen Philosophie sind ihr Glaube an die Wahrheit, der Vorrang hat vor jeglicher Form von Loyalität gegenüber Dogmen, sowie die Toleranz gegenüber anderen Sichtweisen und Überzeugungen. Aus diesem Grund fühlt sich die erleuchtete Welt von diesem Gedankengut angezogen. Dieses Land hat sogar Charvak, der den Veda kritisierte und eine atheistische Überzeugung vertrat, als rishi geehrt. Es bleibt der Vorstellung überlassen, welches Schicksal ihm womöglich in einem anderen Land zuteil geworden wäre.

Dieses Land hat ebenso wahrheitssuchende Denker unterstützt und gefördert wie Vertreter gegenteiliger Ansichten, und es war durch diese Einstellung möglich, den Nektar des Wissens zu sammeln, der nun die Welt derjenigen Menschen bereichert, die voller Neugier auf der Suche nach Lebensfragen sind. Die indische Philosophie hat die unterschiedlichsten Sichtweisen vom Monismus bis zum Materialismus in sich vereint und genau dies macht das reiche Erbe der Philosophen von heute aus.

Vor diesem Hintergrund sollte man die Philosophie als einen Gegenstand betrachten, der das Potential in sich trägt, der Menschheit und dem Universum zu dienen. Im Zeitalter der Wissenschaft ist es ein dringendes Anliegen, die Beziehung zwischen Wissenschaft und Spiritualität zu klären. Die heutigen Philosophen sollten bei dieser Fragestellung berücksichtigen, daß Philosophie nicht ausschließlich rational sein sollte sondern sich vor allem am Leben orientieren muß. Während dieses Denkprozesses sollten sie auch alle Bereiche der Philosophie vom atheistischen Materialismus bis zum theistischen Brahmawad sowie die Zukunft der Menschheit in Betracht ziehen.

Ganz egal, was die Materialisten oder Spiritualisten über den Ursprung des Universums herausfinden, man sollte sich stets vor Augen halten, daß diese Frage nicht intellektuell beantwortet werden kann und daß es viele verschiedene Antworten darauf geben kann. Obwohl die Entfremdung zwischen Wissenschaftlern und denjenigen Menschen, die sich der Erforschung des Selbst widmen, immer größer wird, verringert sich die Entfremdung innerhalb der Wissenschaft zunehmend. Früher wurden Materie und Energie voneinander unterschieden, heute kennen wir Atome und Protone. Es wird nicht mehr angezweifelt, daß man Materie in Energie und Energie in Materie umwandeln kann. Atheisten und Theisten können heute übereinstimmend sagen, daß vor dem Entstehen dieses Universums eine universelle ursprüngliche Energiequelle existiert haben muß, die sich in Materie umwandelte.

Es gibt wohl niemanden, der die Frage nach dem Wesen der Adi-Shakti, der ursprünglichen Kraft, aus der heraus sich das Leben entfaltete, beantworten kann. Wenn Adi-ShaktiMaterie ist, dann besitzt sie nicht notwendigerweise Kenntnis über das Selbst, und wir bleiben in einer atheistischen, materialistischen Sichtweise gefangen. Wenn Adi-Shakti jedoch Geist ist, der über Selbstbewußtsein verfügt, dann kommen wir zur theistischen Philosophie. Die Frage nach dem Wesen der Adi-Shakti kann nicht mit Hilfe von Schlußfolgerungen und intellektuellen Übungen beantwortet werden. Hier muß als Basis eine Hypothese in Betracht gezogen werden, die nicht intellektuell bewiesen werden kann.

Wo der Intellekt versagt, kommen Intuition und Glaube zu Hilfe. Dies kann als das wichtigste Merkmal der indischen Philosophie angesehen werden. Sofern wir diese Unterstützung annehmen, müssen wir akzeptieren, daß eine göttliche Kraft das Universum geschaffen hat oder, falls diese Sichtweise für jemanden nicht akzeptabel sein sollte, daß sich das Universum auf seine Art und Weise entfaltet hat. Beide Annahmen liegen außerhalb von Logik und da sie nicht bewiesen werden können, bleiben sie Annahmen. Daß Gott innerhalb des Schöpfungsprozesses eine Rolle spielt, bzw. keine Rolle spielt, sind beides Annahmen, die eher durch Intuition und Glauben als durch logische Schlußfolgerungen erfaßt werden können.

Beide Sichtweisen liegen im Bereich des Glaubens. Keine von ihnen kann intellektuell erfaßt werden. Ob man an Gott glaubt oder nicht - es ist auf jeden Fall von größter Wichtigkeit, an sich selbst und an den Nächsten zu glauben, diese Ethik ist ein Muß.

In Anbetracht der beiden Annahmen muß eine rationale Entscheidung darüber getroffen werden, welche von ihnen besser ist. Der Theist glaubt, daß das Universum einzig und allein durch die göttliche Schöpfungskraft geschaffen wurde. In diesem Falle ist Adi-Shakti Brahma die einzige Wahrheit. Nach Anschauung der Bharatiya Vedanta Philosophie entstand das Universum aus dem Bedürfnis Brahmas, sich zu teilen, also aus einem willentlicher Akt Gottes heraus. Im Gegensatz hierzu denken die atheistischen Materialisten, daß es keinen Gott gibt und daß das Universum unabhängig von einer göttlichen Kraft entstanden ist. Beides sind Annahmen, aber wir müssen rational entscheiden, welche von ihnen uns mehr anspricht.

Eine weitere wichtige Frage ist, wie sich das Universum aus dem Konzept einer spirituellen Kraft heraus entwickelt hat und fernerhin wie aus Geist Materie entstanden ist. Nach unserer gläubigen Sichtweise ist die Vorstellung annehmbarer, daß das Leben in Form eines kreativen Schöpfungsaktes durch Brahmaerschaffen wurde. Im Gegensatz hierzu ist es für die Atheisten und Materialisten einleuchtender, das Universum und die universellen Aktivitäten seien lediglich zufällig passiert. Wenn wir uns diese Sichtweise genauer anschauen, können wir mit Sicherheit sagen, daß die Theisten intellektueller und rationaler an diese Frage herangehen als die Materialisten.

Das Brahma Dnyan, die Vorstellung, daß hinter der gesamten Schöpfung einzig und allein der Wille und die Kraft Brahmas oder des Brahma Dnyan Sat steht, ist für eine Weltphilosophie zweifellos am besten geeignet. Das westliche Konzept des Absoluten stimmt mit dem Brahma Dnyan im wesentlichen überein. Dennoch, Gott in der Religion und das Absolute in der Philosophie sind nicht das Gleiche. In der indischen Philosophie ist Brahmaauch in den weltlichen Dingen zu finden. Eine andere Bezeichnung für Brahma ist Ishwar oder Gott, das sollte man nicht vergessen. Wenn wir das Konzept, daß der Ursprung (adikaran), die Aufrechterhaltung (sthithikaran) und der Niedergang des Universums (layakaran) stets durch den Willen Gottes entstehen, können die Mysterien des Lebens und der Schöpfung wesentlich leichter gelöst werden. Obwohl Gott (paramatma), die einzelnen Lebewesen (jivatma) und das Universum (jagat) scheinbar voneinander verschieden sind, sind sie in Wirklichkeit alle ein Bestandteil von Gottes maya oder leela. Dies können wir erfahren.

Andererseits ist es wichtig zu betrachten, wie der Mensch sich selbst sieht. Es gibt einen Vers von Shankaracharya, der darüber Auskunft gibt, wie sich ein ignoranter, ein weiser und ein wissender Mensch sieht.

Der ignorante Mensch sagt: "Der Körper ist, was ich bin." und kann nicht über seinen Körper hinaus denken, aber ein toter Körper ist ein toter Körper. Aus diesem Grund sieht sich ein weiser Mann als eine Mischung aus Körper und Geist. Ohne Körper gibt es kein Sein, ohne Sein gibt es keinen Körper. Wie dem auch sei, der Tod bricht diese Verbindung auf, eine Vorstellung, die den Menschen sehr beunruhigt. Die Visionäre, Seher und Heiligen behaupten jedoch aufgrund ihrer rationalen und wissenschaftlichen Denkweise: "Ich bin weder Körper noch eine Mischung aus Körper und Geist, all dies ist nur Illusion, in Wirklichkeit bin ich Brahma, Atma." In dieser Erkenntnis liegt Moksha, die Philosophie der Befreiung.

Der ignorante Mensch ist Dehavadi, der weise Sadehavadi und der Heilige, oder rishi, ist Videhavadi. Der Dehavadi sollte Videhavadi annehmen. Dies ist im wesentlichen die Essenz indischer Philosophie. In allen Religionen gibt es in vielerlei Hinsicht Übereinstimmungen, so zum Beispiel: Das Leben ist kurz; das Universum ist temporär und nicht unendlich. Dennoch existiert in diesem vergänglichen Universum ein unvergänglicher Brahma, Chaitanyaoder Paramatma. Die Erfüllung eines Menschen liegt darin, sich mit Brahma zu vereinen. Körper und Seele sind verschieden. Wir werden in dieser oder jener Form wiedergeboren. Gott existiert in essentieller Form in allen Lebewesen. Diese Essenz zu entwickeln und vollständig in den göttlichen Geist einzugehen, nennt man Moksha Sadhana. Wir müssen den körperorientierten Ansatz aufgeben und Selbsterkenntnis anstreben, denn wir müssen bereit sein für Neeti-Dharma-Deeksha. Alle Religionen akzeptieren diese Prinzipien, die in der indischen Philosophie harmonisch vereint sind.

Es mag viele Kontroversen in der Philosophie geben, aber jeder Mensch hat das intensive Bedürfnis nach Befriedigung. Er möchte sorgenfrei leben und zufrieden sterben. Die Rolle der Philosophie ist es, eine Einstellung zu entwickeln, die ein zufriedenes Leben und gleichermaßen einen zufriedenen Tod gewährleistet. Die indische Philosophie bietet gut verständliche Anleitungen (sadhana marg), die zu einem glücklichen Bewußtsein führen. Glaubt ein Mensch ernsthaft daran, nicht Körper sondern Atmazu sein, sollte er die Bedürfnisse des Körpers im Streben nach Befreiung außer Acht lassen und mit der sadhanaAtma Swaroopbeginnen. In einem solchen Zustand bleibt er von Leid und Glück verschont. Wer Dnyana sadhana nicht erfahren kann jedoch daran glaubt, nicht Körper sondern Atma zu sein, sollte sich vertrauensvoll Gott hingeben. Er wird vom Leid befreit werden und ein zufriedenes Leben voller Hingabe an Gott führen können. Wer seine Pflichten (karma) voller Glauben ausführt und nichts dafür erwartet, wird ebenfalls Zufriedenheit erlangen. Auf diese Art und Weise kann durch Yoga margdie Kundalini erweckt und ein harmonischer Zusammenschluß zwischen Körper, Geist und Intellekt erzielt werden.

Um es zusammenzufassen: Die indische Philosophie hat eine Botschaft an die Welt, indem sie Menschen, die nach höheren Zielen streben, ganz klar aufzeigt, wie sie Befriedigung erlangen können. Aus diesem Grund sind die Menschen in Indien, ganz egal ob sie jung oder alt, gebildet oder ungebildet sind, glücklicher als die Menschen in den meisten anderen Ländern.

Dennoch gibt es in der indischen Philosophie auch kritikwürdige Mängel:

  1. Gravierende soziale Unterschiede wie das Kastensystem, Klassen und Religionen treten in einem Land auf, in dem die Advaita Philosophie proklamiert und die Ansicht vertreten wird, daß Brahma in allen Lebewesen residiert. Diese Disharmonie, die sich durch den Widerspruch zwischen Advaita im Denken und Dvaitaim Handeln offenbart, muß beseitigt werden.
  2. Yogis und andere sadhakas, die sich am Sarvatma Bhav der Vedanta Philosophie orientieren, streben moksha (Befreiung) nur für sich selbst an, wodurch die spirituelle Erhöhung der Gesellschaft vernachlässigt wird.
  3. Wissende Menschen haben gepredigt, die Welt sei mithya, maya oder Illusion, sie selbst aber hättenBrahmananda (göttliches Glück) erreicht. Doch sehen sie nicht, daß die Menschen in der Regel einfaches Glück bekommen.
  4. Weltliche Prozesse werden vernachlässigt, weil sich die sadhakas fast ausschließlich darüber Gedanken machen, wie sie im nächsten Leben eine möglichst gute Geburt erlangen können.
  5. Es wird viel Gewicht auf Zeremonien und oberflächlichen sadhana marg gelegt, anstatt sich konsequent der jeevan sadhana auf der Basis der indischen Philosophie zu widmen, wodurch der Wandlungsprozeß im Leben des Menschen geschwächt wird.
  6. Die meisten Menschen verfolgen eine einseitige spirituelle Richtung statt einen Weg zu beschreiten, der auf harmonische Art und Weise dnyan,bhakti, karma und yoga vereint.
  7. Obwohl das Leben den Prozeß der Observanzen des dharma, artha, kama und moksha- den vier purushartas - durchschreiten muß, können die Philosophen dharma, artha, kama und mokshanicht koordinieren.
  8. Das Volk blieb von den Erkenntnissen der Philosophie ausgeschlossen, weil der Wissensschatz des Landes in Sanskrit verfaßt worden war und durch das Kastensystem nur einer gewissen Schicht zugänglich.

 

Der Heilige Jnaneshwara beseitigte all diese Mängel und verschaffte der indischen Philosophie eine soziale und universelle Grundlage. Diese Tatsache müssen wir in ihrer Essenz begreifen. Der Hauptwiderspruch in der indischen Kultur ist, daß die Philosophie auf dem Advaita Prinzip basiert und die religiöse Tradition auf Unzulänglichkeiten, die sich aus dem Kastensystem und unterschiedlichen Glaubensauffassungen ergeben. Diese Tatsache plagt die Menschen diese Landes.

In den Tagen der Rishis und Munis war es ohne Belang, in welche Kaste man geboren wurde. Vyas war das unehelich geborene Kind, Walya wurde zu Valmiki. Viele sadhakas aus gewöhnlichen Familien wurden später außerordentliche Rishis. Dies ist die glorreiche Geschichte der Rishi Periode. Unter dem Einfluß der Rishis blühten verschiedene Lerndisziplinen auf. Die indische Kultur bot der Welt Deeksha(Lernen) an. Aufgrund historischer Ereignisse schwand der Einfluß der Rishis auf Religion und Kultur, und die indische Gesellschaft wurde von den Königen der Kshatriya Kaste beeinflußt und von den Purohits der Brahmanen Kaste; die ungleiche Vier-Kasten-Gesellschaft begann ihren häßlichen Kopf zu zeigen.

Seit vielen Jahrhunderten sind wir Zeugen dieses widersprüchlichen Systems, welches Gleichheit in spirituellen Belangen und Ungleichheit in der sozialen Interaktion propagiert. Die Gleichheit in spiritueller Hinsicht ist die indische Kultur, und die Ungleichheit in allen sozialen Belangen ist die indische Vikruti.

Der Heilige Jnaneshwar wurde in Indien mit der Mission geboren, die traditionelle Vikruti zu beseitigen und dem Geist der Wissenden und Unwissenden die Aufnahme der Botschaft von der sozialen Gleichheit in der Gesellschaft zu ermöglichen, indem er die Durchdringung aller Wesen vom gleichen göttlichen Geist proklamierte. Er predigte soziale Gleichheit und lehnte Diskriminierung auf der Basis von Kaste, Glauben, etc. ab. Zu seiner Zeit brachten alle Kasten Weise und Heilige hervor: Namdeo, Gora Kumbhar, Sawata Mali, Visoba Khechar, Muktabai, Janabai.

Der zweite Mangel innerhalb der indischen Philosophie und Religion ist die Tatsache, daß die meisten weisen Menschen und yogis sadhana nur leben, um selbst moksha oder Frieden zu erlangen. Die meisten von ihnen denken nicht an das Wohl der Gemeinschaft. In Indien, das die gesamte Welt mit seiner Philosophie beeindruckt, kann mehr als die Hälfte der Bevölkerung nicht einmal das Wort Brahma schreiben – ein höchst bedauerlicher Umstand und Anlaß zu Introspektion. Einer der Hauptgründe hierfür ist, daß sich selbst dnyan und bhakti Praktizierende der Beziehung zwischen Individuum und Gesellschaft nicht bewußt waren.

In einem Land, das der übrigen Welt die Bedeutung der vier purushartas, dharma, artha, kama und moksha, verkündete, existierte eine große Kluft zwischen purusharta und parmartah (gut sein für die anderen). In der Zwischenzeit waren wir unter den Einfluß einer fremden Herrschaft gelangt. Es könnten viele Gründe angeführt werden, warum verschiedene Rassen, Religionen, Kasten und Heterogenität in einer Gesellschaft für die Entwicklung einer humanitären Religion (manav dharm) und einer nationalen Kultur (rashtra-dharma) nicht förderlich sind. Aber wenn wir an unsere Religion denken, vor allem an die dnyanis und yogis, die Frieden nur für sich selbst suchten, so müssen wir feststellen, daß das Volk von ihrem reichen Wissen nicht profitieren konnte. Es gibt in der indischen Kultur einen großen Widerspruch mangels purusharta und selbstlosem parmartha.

Zur gleichen Zeit vergrößerte sich der Einfluß von Mayawad in unserer Philosophie: " Brahmasatyam, Jagatmithya." Die Welt ist maya, Illusion. Wenn die Welt maya ist, warum dann an sie denken. Es reicht doch völlig, inneren Frieden zu erlangen. Dies war die Einstellung der dnyanis, yogis und bhakta sadhakas. Sie waren groß in ihrer Buße. Sie haben vielleicht auch göttliche Glückseligkeit erlangt, aber das Volk hat nicht von ihnen profitiert. Dies ist die große Tragödie. Der Heilige Jnaneshwara brachte der damaligen Zeit eine Renaissance, indem er verkündete, Brahma sei überall und das Universum sei Brahma.

Der Heilige Jnaneshwara verkündete ein universelles dharma, welches den Menschen nahelegte, man solle vishwa nicht als mithya auffassen sondern vielmehr vishvadienen, als sei es Brahma selbst. Dies ist in metaphysischer Hinsicht vaishvik darshan. Ein goldenes Ornament verliert nicht seine Goldqualität. Auf die gleiche Weise ist vishva das Ornament des Schöpfers. Es verliert nicht seine Brahma-Qualität.

Die Mayawadi Philosophen predigten, daß man die Welt nicht respektieren sollte, wohingegen uns das Chidvilaswaddes Jnaneshwara lehrte, die Welt aufs Höchste zu achten. Dies vereinigt Almoddhar und Lokkoddhar. Dies macht die eigene sadhanaaus, eine sadhana für das Volk. Es gibt einen harmonischen Zusammenfluß zwischen sadhana, seva, dnyan, bhakti, swadharma und vivshdharma. Tatsächlich sollten all diejenigen, die daran glauben, daß die gleiche Seele oder Atma in jedem Lebewesen vorherrscht, sadhana zum Wohle aller Menschen machen.

Diese Philosophie Jnaneshwaras bereitet den Weg dafür, daß ein Mensch kraft seiner adhyatma bhaktiden Himmel (Vaikuntha) auf die Erde holen und auf diese Art und Weise sein persönliches Wachstum mit dem der Gesellschaft verknüpfen kann. Zweifellos unterstützte diese Philosophie die atma chintakund die soziale Arbeit zum Wohle aller.

Der Heilige Jnaneshwara zeigte der Welt, daß es die Philosophie unserer indischen Heiligen ist, beides zu verwirklichen - selbst tugendhaft zu sein und auch sozialen Wandel zu Stande zu bringen.

 

Jeevanyoga

 

Jnan, bhakti, karma, yoga sind die vier Wege zu Jeevanyoga oder Jeevanmuktiund nur durch ihre Koordinierung kann der Jeevanyoga des unaufhörlichen Friedens im Selbst erlangt werden. Dies ist die Botschaft der Heiligen und die Botschaft der indischen Philosophen-Heiligen. Diese vier Wege sind im Leben jedes Menschen latent vorhanden. Der Mensch denkt und erlangt demzufolge Wissen, er fühlt und erreicht folglich Hingabe, er handelt und in der Folge häuft er karma an. Zur Wissenschaft gehören Experimente, blinder Glaube entsteht bei Betonung der Gefühle, parkhand, wenn der Intellekt betont wird. Daher sollte eine harmonische Verbindung zwischen Dnyan und bhakti bestehen, wodurch der karmayogaFortschritte macht. Das ist die hervorragende Philosophie für das menschliche Leben. Gott ist für alle Lebewesen maßgeblich. Darin ist der Zusammenfluß des ausgebreiteten spirituellen Wissens enthalten, wobei bhakti den guten Gefühlen für alles entspringt und karma zum Wohle aller gereicht. Der Jeevanyog unserer Heiligen erhält durch die Botschaft des metaphysischen Geistes Brahma, durch die soziale Bruderschaft und den Dienst an der Menschheit seine Glaubwürdigkeit.

Damit jeder Mensch Jeevanyogerfahren kann, haben Heilige wie Jnaneshvara himmlische Arbeit geleistet. Er durchbrach das Monopol des Wissens über Religion und Philosophie der vedischen Gelehrten und öffnete die Tür zu Manavmuktifür alle. Er schrieb marathi sahitya, damit auch die einfachen Menschen aus Maharashtra die Philosophie verstehen konnten. Er überzeugte die Welt, daß sogar ein gewöhnlicher Mensch in seinen prapanch(weltlichen Angelegenheiten) die Ebene eines Heiligen erreichen kann. Er gab der Welt ein Vishwa Geet (ein universelles Gebet).

Dieses universelle Gebet transzendierte die Grenzen von Kaste, Religion, Sekte und Klasse aller Länder. Ich bin zuversichtlich, daß dieser World Philosophers Meet dieses universelle Gebet Jnaneshwaras in allen seinen Formen betonen wird.

Um es zusammenzufassen: Da in jedem Menschen das Bedürfnis nach Wahrheit und unendlicher Glückseligkeit besteht, ist die Philosophie für die Menschheit der Streifen am Horizont. Im Westen gab es verschiedene Ansätze, nach der Wahrheit zu suchen. In der Regel bediente man sich dabei der Methode der logischen Schlußfolgerung. Dies hatte zur Folge, daß kein Zusammenschluß von Intellekt und Geist erzielt werden konnte. Die Bereiche der Philosophie, die auf Schlußfolgerungen einerseits und religiöser Hingabe andererseits basierten, wurden voneinander getrennt und konnten nicht koordiniert werden. Aus diesem Grund wurden sowohl die westliche Philosophie als auch die Religion einseitig. In Indien erfahren die Begriffe anubhav, anuman und Intuition höhere Wertschätzung als Wissen, weshalb das Reflektieren über die Wahrheit und das Gefühl für das Gute, der Sinn für Logik und die Reinigung des Geistes, dnyan und dhyan, so gut miteinander harmonieren. All dies ließ die indische Philosophie zu einer maßgebenden Instanz für dauerhaften Frieden und Wohlstand für die friedliebenden und wahrheitssuchenden Menschen werden.

In Indien sind Religion und Philosophie nicht voneinander getrennt. Hier wurden dank der Heiligen die Tempel zu Orten des Wissens und des sevalaya (einem Forum für Gottesdienst). Körper und Seele sind voneinander verschieden, der Körper besteht nur für kurze Zeit, die Seele ist unsterblich. Westliche und indische Philosophen haben den Ursprung und die Beziehung zwischen Atma und vishvatma sowie ihren Bezug zur gesamten Welt, Jeevatma und Parmatma erörtert. Aber nur das indische Adhyatma und seine Autoritäten haben den Menschen Wege zum Frieden und zu Wohlstand (prachiti) aufgezeigt. Das ist sozusagen die Spezialität der indischen Philosophie. Um dies zu erkennen, wird diese prachitivom gewöhnlichen Menschen durch den Zusammenfluß von dnyan, bhakti und karma erfahren. Der Heilige Jnaneshwara gab der Menschheit Bhagwat Dharma, welches auf Menschlichkeit und menschlichen Prinzipien basiert. Dieser Heilige ließ den Garten der Glückseligkeit im dornigen Leben der Menschen erblühen. Lord Krishna sagt zu Arjuna: " Derjenige ist ein sannyasi, in dessen Herz es keine Spur von 'Ich' und 'Mein' gibt."

In seiner Philosophie predigte er, daß wir nicht Körper sondern Atma sind. Wir sind Schauspieler, die ihre von Gott vorgegebene Rollen spielen, und wir sollten es tun, indem wir uns ihm fügen. Wir sollten für unser karma (Pflichten) nichts erwarten. Dnyaneshwaras Philosophie hat auf vorzügliche Weise dnyan, bhakti und karma vereint. Diejenigen unter uns, die nach Wissen suchen und bhakti ausüben, ohne im Gegenzug etwas zu erwarten, werden durch Dnyaneshwara neu inspiriert, davon bin ich fest überzeugt. Es gibt Meinungsverschiedenheiten hinsichtlich der Beziehung zwischen Wissenschaft und Adhyatma (Kenntnis der Seele). Beide unterstützen sich gegenseitig und brauchen einander.

Evolution und Entwicklung des Universums ist ein Arbeitsgebiet der Wissenschaft, und die Visionen für die Menschheit und ihre Verwirklichung sind ein Arbeitsgebiet der Wissenschaft der Seele. Die Wissenschaft kann den Weltraum erforschen, aber sie kann nicht in die Seele des Menschen blicken. Antaranga, Selbstsucht, kann den Menschen im Namen der Entwicklung der Wissenschaft in den Ruin treiben. Nur wenn antaranga mit yoga und dem Universum im Einklang steht, kann die Wissenschaft zu einer konstruktiven Entwicklung des Universums beitragen. Der einzige Weg für eine glorreiche Zukunft der Menschheit besteht in wissenschaftlichen Experimenten auf der Basis von Yoga und hierfür haben wir Dnyaneshwaras Pasayadan, das universelle Gebet für göttliche Gnade:

"MÖGE DIE DUNKELHEIT DER UNWISSENHEIT VERSCHWINDEN!
MÖGE DAS UNIVERSUM DIE SONNE DER SELBSTERKENNTNIS ERBLICKEN,
MÖGE JEGLICHES ZIEL ALLER LEBEWESEN ERFÜLLT WERDEN!"

Dies ist die Lösung für alle Denker und Philosophen auf der ganzen Welt. Ich bin zuversichtlich, daß sie alle durch die Jeevan darshan Philosophie des Heiligen Jnaneshwara erfolgreich sein werden.

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