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Wege durch die Zeit ins 21. Jahrhundert
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Mahapragya, Acharya Mahapragya
Der 10. Acharya, das gegenwärtige Oberhaupt der Terapanth Svetambara Jain, entdeckte die bis ins letzte Jahrhundert verloren geglaubte Meditation der Jaina, 'Preksha Dhyan' wieder und entwickelte sie zusammen mit 'Jeevan Vigyan' (Wissenschaft vom Leben) zu einem wirksamen Mittel zur Erreichung einer gesunden und glücklichen Lebensführung.

Artikel:


Mahavira
Sanskrit 'grosser Held', geb. ungefähr 599 v.Chr. (traditionelles Datum), Kshatriyakundagrama, Indien, gestorben ca. 527 v.Chr.( traditionelles Datum) Pavapuri. Der letzte der 24 Tirthankaras des Jainismus. Mahavira gab sein Leben als Adliger nach dem Tod seiner Eltern auf und wurde Mönch. Er führte ein asketisches Leben und erreichte kevala, den Zustand der Allwissenheit oder höchsten Wahrnehmung. Mahavira setzte sich für die Gewaltlosigkeit (Ahimsa) ein and für die Anerkennung der Mahavratas (vgl. dazu Anuvrat), die fünf großen Gelübde der Entsagung.

Artikel:


Manu
vgl. Manusmriti.

Manusmriti
Die 'Gesetze des Manu', die vermutlich zwischen dem zweiten vorchristlichen und ersten nachchristlichen Jahrhundert schriftlich fixiert wurden, führten für die gesamte Hindugesellschaft das Modell einer hierarchisch gegliederten Vier- Kasten-Gesellschaft (vgl. Kastensystem) ein. Einen weiteren wichtigen Aspekt neben der hierarchischen Gliederung der Gesellschaft bildete die Ashramatheorie, die der Vorstellung entsprach, daß ein Mensch vier Lebensstadien durchschreiten muß: Schüler (brahmacarin), Haushälter (grihasthin), Waldsiedler (vanaprashthin) und Weltentsager (sannyasi). Die Varna- (kastenspezifische) und Ashrama-Ideale bildeten ein komplexes Gefüge aus traditionellen und moralischen hinduistischen Begriffen, es war unabänderlich und enthielt genaue Normen für alle Formen der sozialen Interaktion.

Math
Hütte eines Asketen, Kloster, Ort des Lernens.

Artikel:


Maya
Begriff, der die Vorstellung verschiedener religiöser Systeme (Hinduismus , Buddhismus), die Welt sei nur ein Trug (maya), den unser Nichtwissen (avidya) uns vorgaukelt, kennzeichnet.

Artikel:


Muni
vgl. hierzu guru
Ein Asket, der Maun (Stille) hält. Er beobachtet lediglich, ohne sich zu beklagen oder sich zu freuen.

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