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Wege durch die Zeit ins 21. Jahrhundert
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Pancaratra
Kennzeichnet die Lehre, nach der die individuelle Befreiung erst durch die Erkenntnis der 'absoluten Wahrheit' erreicht werden kann. Das hier erlangte Wissen enthüllt sich als Akt der Gnade Gottes durch Hingabe an ihn. Die Lehre soll sich ursprünglich in Nordindien als Abfassung kosmologischer Spekulationen und einer gotthingebenden Einstellung entwickelt haben.

Pancatattva
Der Begriff pancatattva (auch als pancamakara, pancamudra, kuladravya, kulatattva, u.a. bekannt), kennzeichnet ursprünglich einen tantrischen esoterischen Kult, in dessen Mittelpunkt die Verehrung der fünf pancamakaras: madya (Wein), mamsa (Fleisch), mudra (Getreide), matsya (Fisch) und maithuna (Geschlechtsverkehr) stand, deren Gebrauch zur Erlösung führte.

Panchatapas (fünf Feuer)
Bestimmte Form schwerer körperlicher Kasteiung, bei der man sich der glühenden Sonne und der Hitze von vier Feuern aussetzt.

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Prasada
Hinduistisches Speiseopfer. Dem Begriff prasada liegt der Gedanke zugrunde, daß Speisen zu rituellen Zwecken für eine Gottheit hergestellt werden und dieser anschließend als Opfer dargebracht werden. Durch diesen Akt wird die geopferte Speise 'heilig'. Wird diese Speise im Anschluß von einem Gläubigen eingenommen, so geschieht dies im Bewußtsein, eine 'göttliche' oder 'heilige' Speise zu empfangen.

Preksha Meditation
Preksha Meditation [Sanskrit: Dhyana] ist die verloren geglaubte Meditationstechnik des Jainismus. Acharya Mahapragya der Svetambara Terapanth Jain entdeckte sie in der Mitte des vergangenen 20. Jahrhunderts in alten Schriften wieder und zog sich zur Meditationspraxis in den Dschungel zurück. Er übertrug die Anleitungen mit seiner aus Asketen des Terapanthordens bestehenden redaktionellen Arbeitsgruppe in moderne Sprache, stimmte sie mit den Erkenntnissen der modernen Wissenschaft ab und begann sie in den siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen. Seitdem wird das Ergebnis sorgfältiger Forschungsarbeit über mythische Weisheit verbunden mit wissenschaftlichen Perspektiven an Schüler und Studenten, Verwaltungsangestellte, Forscher, ebenso wie Rekonvaleszenten von schweren Herz- und anderen Leiden weiter gegeben und mit ihnen praktiziert.
Preksha Meditation strebt die Wahrnehmung der subtilsten Aspekte des Selbst an, ‚das Selbst mit dem Selbst sehen'. Im Wesentlichen fasst sie die Wahrnehmung des Körpers, der psychischen Zentren, des Atems, der Prozesse der Kontemplation und den Prozess der sich vollendenden Umwandlungen zusammen. Sie besteht aus umfassenden Meditationsübungen zur Veränderung der inneren Einstellung, zur Modifikation des Verhaltens und zur Entwicklung einer ganzheitlichen Persönlichkeit.
Preksha Meditation zielt darauf ab, die tieferen Bereiche der Existenz zu erreichen und zu reinigen. Regelmäßige Praxis stärkt das Immunsystem sowie das Durchhaltevermögen, Alterungsprozessen, Umweltgiften, chemischen Giften, Viren, Krankheiten und verfälschten Lebensmitteln standhalten zu können.
Preksha Meditation erhält den Körper gesund und den Geist fröhlich. Sie kann leicht von jedermann ohne Einschränkungen erlernt werden.

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Prema
Bezeichnung für göttliche Liebe, die insbesondere mit dem Gott Krishna in engem Zusammenhang steht. Steht in Kontrast zu kama (Lust).

Puja
Noch heute verbreitete Form der rituellen Gottesverehrung im Hinduismus und Buddhismus.

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Puranas
Die Puranassind Schriften in metaphysischer Form, die den indischen Sekten, den Anhängern des Vishnu, des Shiva, der Durga, als ihre kanonischen Bücher dienen. Unter ihnen stehen voran die 18 'großen Puranas', Lehrgedichte, welche ein buntes Gemisch aus Legenden über Helden und Götter, philosophischen Erörterungen und rituellen Geboten enthalten. Das berühmteste Purana, zugleich eines der spätesten, ist das Bhagavatapurana, das von den Inkarnationen Vishnus, vornehmlich als Krishna, handelt.

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Purusha
'Person, Mann'. Die geläufige Bedeutung dieses Begriffes ist: 'Der erste Mann', 'das Selbst', 'das Bewußtsein'. Die erste literarische Erwähnung von purusha findet sich im Rigveda (ca. 1500 v. Chr., Hymne 10.90) und bezieht sich hier auf den 'Urmenschen', aus dessen Körper die verschiedenen Klassen der Bevölkerung entsprungen sind.

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