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Das älteste und in literarischer Hinsicht weitaus bedeutendste Werk des
Veda. Seine 1028 Hymnen sind an die verschiedenen Götter des altindischen Pantheons gerichtet, namentlich
an Agni, den Gott des Opferfeuers, das himmlische Vorbild der Priester und Indra, den Schirmherr der
Krieger, den Götterkönig, der über Donner und Blitz gebietet und das Gewitter herbeiführt, indem er den Drachen der
Dürre tötet. Die Poesie des Rigveda ist eine Kunstdichtung mit höfischem Grundzug; die Lieder sind von
priesterlichen Sängern im Dienste von Fürsten geschaffen worden, die ihnen ihre Werke durch reiche Gaben, durch
Rinder, Rosse und Gold lohnten.
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