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Glossar
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Vaikuntha |
| Dieser Begriff kennzeichnet das 'himmlische Reich' Krishnas, auch 'spiritueller Himmel' genannt. Vaikuntha wird zugleich als Residenz Krishnas und als Manifestation seiner inneren Kraft aufgefaßt. Vaikuntha ist in verschiedene Bereiche unterteilt und besteht aus unzähligen Planeten, unter denen der Planet Krishna-Loka, der wiederum dreifach unterteilt ist in: Dvaraka, Mathura und Goloka, der höchste ist. |
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Artikel:
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Vaishya |
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Dieser Begriff kennzeichnet den dritten Stand innerhalb des hinduistischen Kastenwesens. dem als Tätigkeiten
Ackerbau, Viehzucht und Handel zugeteilt waren. Er bildete sich aus den überwiegend unteren Schichten der ab ca.
1500 v. Chr. nach Indien einwandernden indo-europäischen Stämme der Arier heraus. Die Vaishyas zählten
gemeinsam mit den Kshatriyas und
Brahmanen zu den 'Zweimalgeborenen'. Mit diesem Begriff sind diejenigen gekennzeichnet, welche nach
einer Initiationszeremonie im 16. Lebensjahr das Recht erhielten, das heilige Wissen zu lernen und die vedischen
Opfer zu vollziehen. Die Vaishyas waren neben den Shudrasdie
zweite große Gruppe der Produzenten in der hinduistischen Gesellschaft. Im Laufe der Zeit glich sich der
ökonomische und soziale Unterschied zwischen diesen beiden Schichten der Gesellschaft etwas an. Eine Domäne der
Vaishyas blieb der Handel, vor allem der sich auf die Städte konzentrierende Fern- und Überseehandel, so daß
die reiche städtische Oberschicht im alten Indien vorwiegend aus Vaishyas bestand. vgl. Kastensystem |
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Artikel:
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Varna |
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vgl. Kastensystem
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Varnashramadharma |
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'Gesetz der Kasten und Lebensstadien'. Dieser Begriff kennzeichnet den repräsentativsten Korpus der
Smriti-Literatur; gleichzeitig aber auch das System, welches am engsten
mit der Entwicklung des dharmain Verbindung steht. Als literarischer
Korpus besteht es aus zwei Literaturgattungen: den dharma-sastras
(600 v. -400 n. Chr.), oder Gesetzen des Manu (200-100 v. Chr.; vgl.
Manusmriti) und der Yajnavalkya Smriti (100-300 n. Chr.). In beiden Gattungen geht es vorrangig um die
Formulierung von Normen, welche die soziale Interaktion regeln sollen. In diesen Texten wurde auch das Gesetz der
Kasten und der Lebensstadien formuliert. vgl. Kastensytem |
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Vedanta, Veda, Veden |
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Das Wort Vedanta bedeutet: das Ende des Veda. Es kennzeichnet die am Ende des Veda stehenden
Upanishaden. Diese beinhalten mannigfache Auffassungen über das
Verhältnis zwischen der Einzelseele und dem Absoluten. Den Versuch einer Systematisierung des Vedanta
unternahm Badarayana in seinen Brahma-sutras, die in der uns
bekannten Form in den ersten Jahrhunderten nach Christus entstanden sind. Hier wurde der Gedanke dargelegt, daß
Brahma sich im Wege der Evolution zu der Vielfalt der Einzelseelen und
der stofflichen Welt entwickelt hat, diesen realen Kosmos aber als ein überirdisches Wesen überragt und beherrscht.
In der zweiten Hälfte des 1. Jahrtausends n. Chr. bildete sich die philosophische Auffassung heraus, die ganze
vielgestaltige Welt sei nur eine Illusion, die uns unser Nichtwissen vorgaukelt. vgl. Smriti |
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Artikel:
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Vishnu, Visnu, Vishnuismus, Visnuismus |
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In der Religion der vedischen Zeit (ca. 1200-900 v. Chr.) war Vishnu ursprünglich eine weniger bedeutende
Gottheit. Er hatte die Rolle eines wohltätigen Wesens, das bekannt dafür war, das Universum mit drei Schritten
(aufgehende, Mittags- und untergehende Sonne) durchschritten zu haben. Während der puranischen (vgl.
Puranas) Periode erlangte er hohes Ansehen und es gab die Tendenz, ihn mit
dem großen vedischen Himmelsgott Indra zu identifizieren. Im Laufe der Entstehung des
Hinduismus stieg seine Bedeutung durch die Identifizierung
verschiedener arischer und nicht-arischer Gottheiten und Kulte mit dem vedischen Vishnu. In den
Jahrhunderten um Christus tritt der Vishnuismus als ausgeprägte Richtung des
Hinduismus hervor. Vishnu wird einer der drei Hauptgötter
des hinduistischen Götterpantheons, er bildet zusammen mit Brahma und
Shiva die Dreigestalt der Welt (trimurti). Er verkörpert hier den
Schützer und Erhalter der Welt und der Menschen, der Gott Brahma nach
Ablauf eines Weltalters (yuga) und der Zerstörung alles Lebenden zur
Neuschöpfung der Welt anregt, da er in besonderer Beziehung zum brahman, der
ewigen Substanz der Welt, steht. Das Symbol für diesen Aspekt Vishnus ist seine Darstellung inmitten des
Weltmeeres auf der Schlange Anante, die das Unendliche, die Ewigkeit verkörpert, liegend. vgl. Krishna; Bhakti; Avatara |
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Vithoba |
| Bezeichnung für Vishnu. Die kultische Verehrung Vishnus in dieser Form geht hauptsächlich auf Tukaram (1605-49 n. Chr.) aus dem westindischen Staat Maharashtra zurück. Tukaram, ursprünglich ein Händler, gab diesen Beruf, in dem er wenig erfolgreich war, auf, um sich ganz dem Dienste Vishnus zu weihen, den er unter dem Namen Vitthal, Vithoba und Pandurang im Heiligtum von Pandharpur verehrte. |
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