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: Integral
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Begegnung der zeit-freien Art Eine kleine Einführung in das integrale Bewusstsein, die 4. Dimension und das Zusammenwirken von Involution und Evolution Christian Geerdes Redaktion: Carla Geerdes |
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Als Christoph Kolumbus vor einem halben Jahrtausend in See stach, führte ihn sein Seeweg auf der Oberfläche unseres
Planeten ein gutes Stück rund um den Erdball. In der Folge wurde die Räumlichkeit unserer Welt für immer mehr Menschen
Teil ihres Realitätsbewusstseins. Verloren ging nicht nur das alte Weltbild von der flachen Scheibe und dem Rand der
Welt, Wesentliches wurde nur mühsam bewahrt. Neues Wissen und neue Mächtigkeiten wurden gewonnen, Perspektive und
rationale Planung fanden Eingang ins Leben der Menschen, das in neuen Organisationsformen geordnet werden konnte.
Die alte Welt ging unter - eine neue Welt stieg auf.
Eine von vielen Fallstudien, deren Entfaltung Sie bei GEBSER verfolgen können. Die Evolution des Menschen, der sich in aufsteigenden Dimensionen von Welt zu Welt entwickelt, vom Ursprung bis zur Gegenwart, von der archaischen zur magischen, zur mythischen, zur mentalen, zur aperspektivischen Welt, wie Gebser sie nennt, von der nullten zur vierten Dimension. Der evolutionären Entwicklung des Menschen stellt er parallel die Entwicklung jedes menschlichen Individuums zur Seite, und es ist faszinierend zu sehen, wie sich in jedem Menschen die gesamte Entwicklungsgeschichte der Menschheit wiederholt, wie er tatsächlich dimensionsbedingte Bewusstseinswelten im Laufe seines Leben betritt und sie wieder verlässt, um sich in die nächsten zu begeben. Jede Dimension hat ihre eigenen Gesetze, Wissenschaften, Grenzen und Notwendigkeiten und keine kann übersprungen oder ausgelassen werden. Jede Welt will für sich erfahren und bewusst gelebt werden. Das Gehirn eines Embryos entwickelt erst im 7. Monat den für das Eintreten in die Zeit und deren Koordination notwendigen Bereich. Für die gesamte Menschheit an sich ist ein solcher vor-zeitlicher Zustand unter dem Namen 'Paradies' bekannt. Wenn Sie sich das Ungeborene vorstellen, wie es im Fruchtwasser fast schwerelos schwimmt, so können Sie sich doch schon beinahe ein Wesen in der nullten Dimension vergegenwärtigen und tief innen nachempfinden, was ihre eigene Erfahrung ist und war. GEBSER macht all diese Welten in ihren Dimension transparent und je länger sie mit dieser Lektüre leben, desto durchsichtiger wird alles um sie herum und in ihnen selbst. KEN WILBER weitet diese Strukturen noch aus und entwickelt ein äußerst komplexes System, das sich sehr differenziert unter anderem mit der vorgeburtlichen Zeit des Menschen beschäftigt. In einigen fötal-embryonalen Phasen unserer Entwicklung weisen wir kurzfristig biologische Strukturen wie beispielsweise Kiemen und Flossen auf und behalten die entsprechenden Bewusstseinstrukturen möglicherweise unser ganzes Leben lang bei, oft ohne davon zu wissen, geschweige denn, ihre spätere Aktivierung, bzw. ihren Ursprung zu bemerken. Besonders beeindruckend sind die Literaturlisten am Ende jedes seiner wirklich zahlreichen Bücher. Obendrein hat sich dieser Mensch selbst zusammen mit seinem System entwickelt, d.h., er war so frei, sich zu korrigieren, was sich in seiner Systembildung als Wilber I-II-III niederschlägt. Wer also ganz genau wissen will, was es mit der Evolution im Lichte des integralen Bewusstseins auf sich hat, der findet bei KEN WILBER eine Materialsammlung und Einsicht ohnegleichen. Wunderbarerweise gibt es neben der Evolution auch noch die Involution, die der Evolution, raum-zeitlich gesehen, immer entgegenkommt oder immer schon da ist, wo die Evolution gerade stattfindet. Einfach gesagt ist die Involution die immer währende Schöpfungsgeschichte, die durch keine Gesetze uns bekannter Dimensionen bedingt ist. Wir Menschen erkennen Ehrfurcht und Hoffnung auf Befreiung von den Bedingungen unserer jetzigen Welt in uns, wenn wir uns etwas Allmächtigem wie dem Unbegreiflichen der Schöpfung gegenüber sehen. Stellen Sie sich den Ursprung der Schöpfung einfach in einer unendlich hohen Zahl an Dimensionen vor. Wahrscheinlich sind es so viele, wie eben nötig sind. Wenn also etwas werden soll, wirkt die Involution bis in die nullte Dimension hinunter und lässt es entstehen und somit in Erscheinung treten, gibt allem seinen Ort und seine Zeit. Evolution nimmt ihren Verlauf vom Ursprung zur Gegenwart, von der Materie -> zum Leben -> zum bewussten Menschen, in welcher Dimension oder Welt dieser auch zuhause ist. In seiner Wahrnehmung verarbeitet er Informationen zur Sicherung seines Überlebens und darüber hinausgehend kreativ, wenn er ihre Relevanz erkennt und sie realisiert. Betrachtet man auf diese Weise Evolution als realisierte Information, so führt sie uns vom Materiellen immer tiefer hinein in die Bereiche des Immateriellen, des reinen Geistigen, des immer weniger an Materie Gebundenen. In der Teilchenphysik sind es nur noch Bruchteile einer Millionstel Sekunde, in der ein neues Materieteilchen überhaupt existiert und erforscht werden kann. In der Quantenphysik existiert praktisch die Trennung von Subjekt und Objekt nicht mehr, denn der Beobachter ist als Erkennender ein Erkannter und somit aktiv in die Realität eingebunden: Er verändert sie durch seine Wahrnehmung, die als berührender Impuls keine Wiederholung mit dem gleichen Ergebnis zulässt. Die Quantenphysik weist somit bereits Gesetze der nächsten Welt/Entwicklungsstufe auf, der 4. Dimension. Je weiter unser rational-wissenschaftlicher Fortschritt in diese Richtung geht, desto inkompatibler werden diese neuen Wissenschaften mit den bisherigen. Der immaterielle Informationsbedarf steigt in dem Maße an, in dem der materielle Aspekt abnimmt. Involution wirkt daher in jeder Evolution, in dem sie die für die Evolution notwendigen Informationen liefert. Steigt die Evolution bei GEBSER über die Dimensionen 0-1-2-3 auf und bildet sich das integrale Bewusstsein für die 4. Dimension durch die Wahrnehmung und Bewusstwerdung aller vorangegangenen Welten im raum- und zeitfreien Hier und Jetzt, so wirkt die Involution absteigend von einer sehr hohen Dimensionalität in alle darunter liegenden Dimensionen hinein und bildet dort jeweils das, 'was die Welt im Innersten zusammenhält', also ihre grundlegenden Strukturen. Die integrale Philosophie SRI AUROBINDOs ist zeitgleich mit der GEBSERs entstanden. Sie basiert auf der letzten nochexistierenden antiken Hochkultur: Indien. Sri Aurobindo nutzt ihre über 5000 Jahre alte Informationstechnologie, deren integrale Funktionalität er uns damit erschließt, dass er die Involution für alle Menschen relevant und erfahrbar macht. |
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